BAHA'I GEMEINDE TÜBINGEN
BAHA'I GEMEINDE TÜBINGEN

BAHA'I Gemeinde Tübingen

Unser Glaube

Bitte benutzen Sie den Sprachübersetzer

An alle Handynutzer bitte betrachten Sie die Homepage in der Webansicht!

Ein kleiner Einblick

 

Die Baha'i Religion ist eine unabhängige monotheistische Religion.

Die Baha'i folgen den Lehren Bahá'u'llahs, der von 1817 bis 1892 lebte.

Er wird von den Bahá'i als der vorläufig Letzte in einer Reihe von Gottesboten

angesehen, die sich seit Anbeginn der Zeiten erstreckt.

Die weltweit über sieben Millionen Baha'i kommen aus allen Nationen, ethnischen

Gruppierungen, Kulturen, Berufen, und sozialen oder wirtschaftlichen Hintergründen.

 

Geistige Prinzipien der Baha'i-Religion:

  • Einheit Gottes
  • Einheit der Religionen
  • Einheit der Menschheit
  • Selbstständige Suche nach Wahrheit
  • Religion sollte Liebe und Zuneigung hervorrufen
  • Tägliches Gebet und Meditation
  • Entwicklung des Menschen durch Tugenden
  • Kein wirkliches Glück ohne Geistigkeit

 

Soziale Prinzipien der Baha'i-Religion:

  •  Beseitigung aller Formen von Vorurteilen
  •  Die Gleichberechtigung von Mann und Frau
  •  Anerkennung der Einheit der Weltreligionen
  •  Universale Erziehung und Einführung einer Welthilfssprache neben der  Muttersprache
  •  Arbeit und Dienst an der Gesellschaft
  •  Harmonie zwischen Wissenschaft und Religion
  •  Ausgewogenheit zwischen Natur und Technologie
  •  Einheit der Völker in Vielfalt
  •  Einführung eines Weltschiedsgerichtshofes zur Beseitigung von Streitigkeiten zwischen einzelnen Ländern
  • Ausgleichung von extremer Armut und extremen Reichtum
  • Verbessern und Angleichen der Daseins Chancen weltweit 
  • Angleichen und Verbesserung des Bildungsniveaus weltweit

 

FRIEDEN FÜR ALLE MENSCHEN AUF DER ERDE

Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Hassgedanke muss durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude. Gedanken der Liebe schaffen Kameradschaftlichkeit, Frieden, Freundschaft und Glückseligkeit.

Du wünscht den Armen zu dienen.

Welcher Wunsch könnte edler sein?

Seelen, die aus dem Reiche Gottes stammen, wünschen sich sehnsüchtig, den Armen dienen zu können, mit ihnen zu fühlen, freundlich zu den Unglücklichen zu sein und ihr Leben fruchtbar zu machen.

Glücklich bist du, dass du diesen Wunsch hegst.

Eigentlich sollten wir Menschen die Erde auf Händen tragen!
Weil sie nicht uns gehört und wir alle nur für eine bestimmte Zeit ihre Gäste sind.

Der ist wirklich ein Mensch, der sich heute dem Dienst am ganzen Menschengeschlecht hingibt.

 

Bahá'u'llah, Ährenlese 117:1

Der Nährboden all dieser Tragödien ist das Vorurteil: das Vorurteil der Rasse und Nation, der Religion, der politischen Meinung: und die Wurzel des Vorurteils ist die blinde Nachahmung der Vergangenheit - die Nachahmung in der Religion, bei Einstellungen zu anderen Rassen, bei nationalen Vorlieben, in der Politik. Solange dieses Nachäffen der Vergangenheit anhält, werden die Grundlagen der Gesellschaftsordnung in aller Winde verweht, und die Menschheit wird ständig den schrecklichsten Gefahren ausgesetzt sein.

 

                                                                 ( Abdu'l - Baha, Briefe und Botschaften )

Eine kleine Geschichte vom modernen Menschen:

Ein moderner Mensch verirrte sich in der Wüste. Die unbarmherzige Sonnenglut hatte ihn ausgedörrt. Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er, eine Luftspiegelung, die mich narrt. Denn in Wirklichkeit ist gar nichts da.

Er nähert sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah immer deutlicher die

Dattelpalmen, das Gras und vor allem die Quelle.

Natürlich eine Hungerfantasie, die mir mein halbwahnsinniges Gehirn vorgaukelt, dachte er. Solchen Fantasien hat man bekanntlich in meinem Zustand. Jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Eine Gehör- Halluzination. Wie grausam die Natur ist. Kurze Zeit später fanden ihn zwei Beduinen tot. "Kannst Du so etwas verstehen?" , sagte der eine zum anderen, "die Datteln wachsen ihm beinahe in den Mund. Und dicht neben der Quelle liegt er verhungert und verdurstet. Wie ist das möglich?"  Da antwortete der andere: "Er war ein moderner Mensch."

 

Zitiert in: An jedem neuen Tag, Stuttgart

Diese Hompepage wird ständig aktualisiert!

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© www.bahai-gemeindetuebingen.de